Krav Maga Self Protect


Was ist Krav Maga Self Protect?
Krav Maga Self-Protect (KMS), ist ein neuzeitliches und äusserst effizientes Selbstverteidigungssystem, das in der Schweiz bei Privatpersonen wie auch bereits bei diversen Behörden (Polizei, Sicherheitsdienste) unterrichtet wird. Giuseppe Puglisi, Ausbilder und ehemaliger Angehöriger von Spezialeinheiten bei der Polizei und dem Militär, hat das ursprüngliche Krav Maga sowie eine Weiterentwicklung dieses Systems von israelischen Polizei- und Militärausbildern gelernt. Da ihm aber dieses konventionelle Training für die Zivilisten- und Behördenausbildung – für europäische Verhältnisse – nicht angepasst erschien, hat er das System modifiziert und das praxisorientierte und hoch effektiv erprobte Krav Maga Self-Protect (KMS) entwickelt. Krav Maga Self-Protect ist eine Selbstverteidigungsmethode für Zivilpersonen zum Zwecke des Selbstschutzes oder in erweiterter Form ein probates Einsatzmittel für Polizei-, Militär- und Spezialeinheiten.

Das Erfolgsrezept von KMS liegt in der Einfachheit der Techniken, um auch un- oder wenig trainierte Frauen und Männer jeden Alters innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes Niveau der Selbstverteidigung zu bringen. Weitere Merkmale dieses Systems sind der direkte Weg zum Gegner unter Nutzung der natürlichen Reflexe des Körpers und dem grossen Unterschied zu andern Kampfsportarten – dass es keine festen Regeln gibt. Das Ziel der KMS-Ausbildung ist, ein Gefahrenradar für Konfliktsituationen zu entwickeln und körperlich wie auch mental bereit zu sein. Dies macht Krav Maga Self-Protect zu einem praxisbezogenen Selbstverteidigungssystem, dass das Überleben bei einem gefährlichen Angriff nicht nur dem Zufall überlässt.

Krav Maga Self Protect – Merkmale und Besonderheiten
Krav Maga Self Protect (KMS) verbindet Techniken aus den Kampfkünsten Aikido, Karate, Judo und Jiu-Jitsu sowie zahlreiche Techniken aus dem Boxen und Kickboxen.
Das System schult die natürlich menschlichen Reflexe, welche sie in bedrohlichen Situationen jeglicher Art effektiv einsetzen können.

Bei KMS müssen keine speziellen Abläufe eingehalten werden; die gelernten Grundbewegungen werden lediglich mit anderen dynamischen Zügen kombiniert. Diese Improvisationsfreiheit erlaubt es, sich der betreffenden Situation schnellstmöglich anzupassen.

Nebst den Grundbewegungen lehrt KMS auch Techniken gegen einen oder mehrere bewaffnete Angreifer. Besonderes Gewicht wird beim Krav-Maga-Self Protect Training auf Schnelligkeit, Durchhaltevermögen, Stärke, Genauigkeit und Koordination gelegt.

Merkmale des KMS Systems:

  1. Vermeidung von Verletzungen
  2. Einbezug natürlicher Reflexe
  3. Verkürzte Verteidigungs- und Angriffszeit
  4. Konzentration auf die Schwachstellen des menschlichen Körpers
  5. Nutzung aller „natürlichen Waffen“ des menschlichen Körpers sowie nahegelegener Gegenstände
  6. Keine festen Regeln

Besonderheiten
Bei der Entwicklung von Krav Maga Self Protect wurde dem Anspruch Rechnung getragen, Schüler innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes technisches Niveau zu führen. Diesbezüglich steht KMS im Gegensatz zu traditionellen Kampfsportarten, die dem Schüler erst nach jahrelangem Training das Erlernen von fortgeschrittenen Techniken ermöglichen. Das System ist für Erwachsene jeden Alters erlernbar; unterschiedlich körperliche Verfassungen sind insofern kein Problem, als jeder Schüler das Training auf dem ihm entsprechenden Niveau beginnt. Damit wird erreicht, dass die Selbstverteidigungstechniken einem sehr breiten Publikum zugänglich gemacht werden können und nicht einer Elite vorbehalten sind. Schliesslich kann jede/r Opfer eines Angriffs werden.

Einen hohen Stellenwert hat im KMS-Training das Vermeiden von Verletzungen.

[Quelle: Krav Maga Self Protect Association]